Zwischen dem Gedanken „Assistenz wäre gut für mich“ und dem ersten Assistenztag liegt ein Antrag – und vor dem haben viele Respekt. Zu Unrecht: Wer die Schritte kennt und nicht allein durchgehen muss, erlebt einen klaren, planbaren Prozess. So läuft er bei uns ab.

Schritt 1: Das kostenfreie Erstgespräch

Am Anfang steht kein Formular, sondern ein Gespräch. Wir hören zu: Wie sieht Ihr Alltag aus? Wo wünschen Sie sich Unterstützung – zu Hause, im Job, im Studium, in der Freizeit? Daraus entsteht ein klares Bild Ihres Bedarfs. Das Gespräch ist unverbindlich und kostet Sie nichts.

Schritt 2: Wir übernehmen den Papierkram

Jetzt beginnt der Teil, den die meisten fürchten – und den Sie bei uns komplett abgeben können: Wir stellen den Antrag beim zuständigen Kostenträger, stellen alle Unterlagen zusammen, formulieren den Bedarf in der Sprache, die Behörden verstehen, und beantworten Rückfragen. Sie werden über jeden Zwischenstand informiert, ohne selbst hinterhertelefonieren zu müssen.

Schritt 3: Bewilligung, Auswahl, Start

Mit der Bewilligung wird es konkret: Gemeinsam finden wir die Assistent*innen, die zu Ihnen passen – fachlich und menschlich. Sie lernen sich in Ruhe kennen, und erst wenn es sich richtig anfühlt, startet die Begleitung. Ablauf, Ort und Zeiten bestimmen dabei Sie.

Wie lange dauert das alles?

Ehrliche Antwort: Das hängt vom Kostenträger ab – von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Was wir versprechen können: Wir bleiben dran, haken nach und halten den Prozess in Bewegung. Und wir sagen Ihnen von Anfang an realistisch, womit Sie rechnen können.

Das Wichtigste zum Schluss

Ein abgelehnter erster Bescheid ist kein Ende – Widerspruch ist möglich und oft erfolgreich. Auch dabei lassen wir Sie nicht allein. Ihr Anspruch auf Teilhabe ist gesetzlich verankert; unsere Aufgabe ist, dass er auch bei Ihnen ankommt.

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